- Wie bereite ich einen Sponsoren-Termin vor?
- Wie läuft ein solches Gespräch ab?
- Und wie schaffe ich die Basis für ein passendes Sponsoring-Angebot?
Sponsoren-Termin
Wie bereite ich einen Sponsoren-Termin vor?
Wie läuft ein solches Gespräch ab?
Und wie schaffe ich die Basis für ein passendes Sponsoring-Angebot?
Sobald eine Sponsoring-Anfrage erfolgreich war, ist der nächste Schritt ein persönlicher Gesprächstermin. Idealerweise findet dieser face-to-face statt und möglichst beim potenziellen Sponsor vor Ort. So entsteht von Anfang an ein realistisches Bild vom Unternehmen und den Menschen dahinter.
Persönlich und vor Ort
Ein persönlicher Termin ermöglicht deutlich mehr als ein digitales Gespräch. Vor Ort lassen sich das Unternehmen, die Arbeitsweise und die Atmosphäre besser einschätzen. Gleichzeitig entsteht ein Gefühl dafür, wie professionell das Unternehmen aufgestellt ist und welche Produkte oder Dienstleistungen im Fokus stehen.
Darüber hinaus bietet ein Präsenztermin die Möglichkeit, den Gesprächspartner als ganzen Menschen kennenzulernen. Körpersprache, Auftreten, Reaktionen und die Dynamik zwischen mehreren Beteiligten liefern wichtige Hinweise. Wie wird auf Fragen reagiert? Wie sicher oder zurückhaltend tritt jemand auf? Wie ist die Stimmung im Raum? Diese nonverbalen Eindrücke sind online kaum wahrnehmbar, für die Einschätzung einer späteren Zusammenarbeit aber äußerst wertvoll.
Gesprächspartner und Strukturen verstehen
Ein zentraler Bestandteil des Termins ist das Kennenlernen der beteiligten Personen. Wer nimmt am Gespräch teil? Gibt es einen klaren Entscheider oder mehrere Ansprechpartner? Wie sind die Rollen verteilt und wie laufen Entscheidungsprozesse ab?
Neben fachlichen Informationen spielen persönliche Eindrücke eine große Rolle. Kommunikationsstil, Offenheit und gegenseitiger Umgang geben früh Hinweise darauf, wie eine Zusammenarbeit später funktionieren kann.
Zuhören statt reden
Zu Beginn des Termins ist Zurückhaltung entscheidend. In der Vorstellungsrunde sollte der Gesprächspartner möglichst viel Raum bekommen, um über sich, seine Rolle und das Unternehmen zu berichten.
Durch gezielte Rückfragen entstehen wichtige Einblicke. Das Gespräch bleibt dialogorientiert, der Fokus liegt klar auf Zuhören und Verstehen, nicht auf einer frühen Präsentation eigener Inhalte.
Die richtigen Fragen stellen und Ziele definieren
Im weiteren Verlauf des Gesprächs werden gezielt Informationen gesammelt. Besonders relevant sind Fragen zu folgenden Themenbereichen:
- Struktur und Größe des Unternehmens
- Arbeitsweise und Entscheidungswege
- Marketingaktivitäten und eingesetzte Instrumente
- Erfahrungen im Sponsoring
- personelle Aufstellung im Marketing
- aktuelle Herausforderungen
Ein zentraler Punkt ist dabei die klare Definition der Sponsoring-Ziele. Diese sollte im Gespräch bewusst eingefordert werden. Gerade Unternehmen ohne Sponsoring-Erfahrung haben häufig keine klare Zielvorstellung oder benennen diese nicht explizit.
Eine saubere Zieldefinition ist für beide Seiten von großem Wert. Sie schafft Orientierung, dient später als Referenz für Entscheidungen und bildet die Grundlage für eine strategische Umsetzung. Der Sponsor weiß, welche Ziele er mit dem Sponsoring erreichen möchte, und der Gesponserte weiß genau, welche Aufgaben und Erwartungen damit verbunden sind.
Eigenes Sponsoring-Projekt einbringen
Erst nachdem die Ziele und Bedürfnisse des Unternehmens klarer sind, wird das eigene Sponsoring-Projekt vorgestellt. Dabei geht es nicht darum, alle Möglichkeiten aufzuzählen, sondern gezielt die Themen anzusprechen, die zu den definierten Zielen passen.
Das Gespräch bleibt offen und entwickelt sich im Austausch, nicht als Präsentation.
Notizen und Einordnung
Während des gesamten Termins werden intensive Notizen gemacht. Neben inhaltlichen Aussagen gehören dazu auch persönliche Eindrücke, Einschätzungen und erste Ableitungen zu möglichen Sponsoring-Leistungen.
Ein Sponsoren-Termin dauert in der Regel ein bis anderthalb Stunden und liefert die entscheidenden Informationen für die weitere Vorgehensweise.
Budgetrahmen klären
Gegen Ende des Gesprächs wird bewusst das Thema Budget angesprochen. Dabei geht es nicht um Verhandlungen oder einen Abschluss, sondern um einen konkreten finanziellen Rahmen, den das Unternehmen grundsätzlich für Sponsoring vorsieht.
Es reicht ein grober Richtwert, zum Beispiel ein Geldbetrag pro Saison oder pro Veranstaltung. Diese Einordnung ist entscheidend, um im Anschluss ein Sponsoring-Angebot zu erstellen, das realistisch, passend und für beide Seiten sinnvoll ist. Ohne diese Orientierung besteht die Gefahr, am tatsächlichen Budget vorbei zu planen.
Vom Termin zum Angebot und zur Entscheidung
Der beschriebene Termin ist bewusst als erster Termin angelegt. Ziel ist es, alle relevanten Informationen, Ziele und Rahmenbedingungen zu sammeln und daraus ein inhaltlich sauberes, passgenaues Sponsoring-Angebot zu entwickeln.
Es kann vorkommen, dass ein zweiter Termin folgt, in dem das Angebot vorgestellt, erläutert und gegebenenfalls nachgeschärft wird. Wenn das erste Gespräch jedoch strukturiert geführt wurde und das Angebot die definierten Ziele und den Budgetrahmen exakt trifft, ist ein weiterer Termin häufig nicht mehr notwendig. In vielen Fällen kann die Entscheidung direkt auf Basis des Angebots getroffen werden.
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