Geld verdienen mit einer Sport-Website


Partner- bzw. Affiliate-Programme für Sport-Websites

Partner- bzw. Affiliate-Programme für Sport-Websites

Wie kann man die Sport-Website eines Vereins oder eines Sportlers refinanzieren?

Viele Vereine oder Sportler verfügen zwischenzeitlich über eine eigene Website im Internet. Allerdings ist die Erstellung und der Betrieb einer solchen Sport-Website immer mit Kosten verbunden, die von den Vereinen oder Sportlern gedeckt werden müssen. Es stellt sich also die Frage, ob man die Kosten einer Website irgendwie wieder refinanzieren kann.

Man kann nun versuchen Sponsoren, Presenter oder Werbepartner für die jeweilige Sport-Website zu gewinnen. Die Erfahrung hat allerdings gezeigt, dass dies ein sehr schwieriges Unterfangen ist. Es gibt aber auch alternative Möglichkeiten. Im Internet stehen eine Vielzahl sogenannter Partner- oder Affiliate-Programme von Anbietern wie Amazon, Google, Ebay,  Affilinet, Zanox, usw. zur Verfügung, die jeder Website-Betreiber kostenlos nutzen kann.

Refinanzierung einer Sport-Website durch Partner- oder Affiliate-Programme

Das Prinzip, dass sich hinter solchen Programmen verbirgt ist recht simpel und schnell erklärt. Man meldet sich kostenlos beim Programm an und bindet Werbebanner des Partners auf der eigenen Website ein. Im Gegenzug erhält man vom Anbieter des Partnerprogramms eine finanzielle Vergütung. Die Abrechnung kann dabei anhand der Anzahl der Einblendungen, der Klickrate oder aber über Provisionen für verkaufte Produkte erfolgen. Sprich: Jeder Seitenaufruf, jeder Klick oder jedes verkaufte Produkt kann eine Einnahme für den Website-Betreiber bedeuten.

Diese Partnerprogramme haben nur ein Problem. Die meisten „normalen“ Sport-Websites haben zu geringe Zugriffzahlen. Auch die Klickraten auf eingeblendete Banner oder Textlinks sind meist sehr gering. Wenige Einblendungen und wenige Klicks sind daher gleichbedeutend mit geringen Werbeeinnahmen.

Mitglieder und Fans nutzen um Einnahmen zu generieren

Vereine oder Einzelsportler haben im Internet gegenüber normalen Websites allerdings einen ganz entscheidenden Vorteil: Sie verfügen über eine Mitglieder- oder Fanbasis, die eine emotionale Bindung zum Verein oder Sportler aufweist. Daher ist man als Fan oder Mitglied auch gerne bereit sich für „seinen“ Verein oder Sportler zu engagieren. Und das kann man sich für eine Sport-Website durchaus zu Nutze machen.

Partnerprogramme auf einer Sport-Website im Praxistest

Wir haben das Ganze mit einem von uns betreuten Verein ausprobiert. Hierzu haben wir die Website des Vereins beim Partnerprogramm eines bekannten Online-Kaufhauses mit einer sehr breiten Produktpalette angemeldet. Die Abrechnung erfolgte auf  Provisionsbasis. Anschließend haben wir die Besucher der Website (Vereinsmitglieder und Fans) dazu aufgefordert ihre Einkäufe über genau dieses Online-Kaufhaus zu tätigen, was für den Verein sehr gerne getan wurde. Vor dem Einkauf sollten die User allerdings die Website des Vereins besuchen und das dort eingebundene Banner des Online-Kaufhauses klicken, so dass die Provision der Vereins-Website zugeordnet werden konnte.

Der Erfolg dieser Maßnahme war überwältigend! Das Online-Kaufhaus verkaufte durch diese Maßnahme im ersten Jahr 334 Produkte und machte dabei einen Umsatz von knapp 10.000€! Die Provision für den Verein betrug ca. 500€. Das mag zwar auf den ersten Blick wenig erscheinen, wenn man aber bedenkt, dass dazu nur ein Aufruf an die Mitglieder und Fans nötig war, der keinerlei Kosten verursacht hat ist das kein schlechtes Ergebnis. Zum Vergleich: Um 500€ zusätzlich zu generieren hätte man 6 neue Mitglieder für den Verein gewinnen müssen.

Zwischenzeitlich hat sich bei den Fans und Mitgliedern auch ein Lernprozess eingestellt und immer mehr Internetuser beteiligen sich an der Maßnahme um den Verein zu unterstützen. Durch die Integration weiterer Partnerprogramme sind wir zwischenzeitlich in der Lage jährlich einen mittleren vierstelligen Betrag mit der angesprochenen Website zu verdienen.

AGB’s beachten!

Bevor man dieses Modell nun für die eigene Sport-Website umsetzt, sollte man sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Partnerprogramms genau durchlesen um sicher zu stellen, dass das oben beschrieben Vorgehen zulässig ist. Das Amazon Partnerprogramm beispielsweise schränkt das oben beschriebene Vorgehen zwischenzitlich ein (siehe Teilnahmebedingungen Amazon Partnerprogramm Punkt 10).

Praxis-Tipp

Wenn ihr auf eurer eigenen Website Partnerprogramme auf Provisionsbasis integriert habt, dann dürft ihr gerne auf unseren Blog-Beitrag “Vereine und Sportler mit einer Sport-Website finanziell unterstützen” verlinken um  euren Usern das Thema näher zu bringen.

Für alle, die sich nun intensiver mit dem Thema Affiliate-Marketing auseinander setzen möchten haben wir wie üblich eine Literaturliste mit Fachliteratur zum Thema zusammen gestellt. Klickt einfach auf den unten beigefügten Link um die Liste aufzurufen.

Hier klicken um zur Fachliteratur Thema “Affiliate-Marketing” zu gelangen.

Viel Spaß beim stöbern!

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2 Antworten zu “Geld verdienen mit einer Sport-Website”

  1. [...] Referenzen Wengenäckerstr. 1072827 Wannweilinfo@andreaswill.comwww.andreaswill.comTel.: +49 (1 78) 2 56 69 76 // Diese Seite teilen oder speichern « Geld verdienen mit Sport-Websites [...]

     
  2. [...] einiger Zeit berichtete ich in meinem Blog-Beitrag „Geld verdienen mit einer Sport-Website“ wie wir es, unter anderem durch die Unterstützung der Mitglieder und Fans eines Vereins, [...]

     

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